Wie alles beginnt…
Der Hüter der goldenen Kugel
Im ersten Teil der Regenbogenland-Buchreihe werden wir mit einer – für junge Menschen – sehr herausfordernden Zeit konfrontiert. Die Heldin der Geschichte leidet an „Bauchwolken“ (inneren Konflikten) und versucht, einen Umgang damit zu finden. Im Laufe der Erzählung darf sich dieser graue Schleier jedoch lüften, als ihr der Zauberer Ambrosius begegnet und sich ihrer annimmt. Er führt sie in ihre innere Welt hinein, wo sie Krafttieren begegnet und uralte Geheimnisse erfährt. Auch die großen und die kleinen Leser können die von ihm angeleiteten Heldenreisen interaktiv ausprobieren.
Wenn Kinder, Jugendliche und innere Kinder von Erwachsenen sich auf ihre eigene Heldenreise begeben, heben sie ihre Frequenzen an, üben Achtsamkeit, gelangen zu mehr Bewusstsein und befrieden ihren Geist. Die innere Bewegung mithilfe der Fantasie anzustoßen, bringt ungeahnte und individuelle Lösungen.
Der Weg ins Regenbogenland führt uns über die vielfarbigen Tore unserer Energiezentren. Diese sind mit unseren Drüsen verbunden und beeinflussen das Hormon- und Nervensystem.
Im Laufe unserer Entwicklung öffnen sich diese Zentren eines nach dem anderen von unten nach oben. Ziel ist es, die verschiedenen Entwicklungsphasen mit einer spielerisch-pädagogischen und interaktiv-unterstützenden Geschichte zu begleiten. Die bewusst erlernte Stressregulation und das Verständnis für sich selbst sind die Schlüssel zu einer gesunden Individuation.
Stress, Druck, Zwänge und Ängste wirken sich ebenso wie verdrängte innere Konflikte schädlich auf unseren Energiekörper aus. Dies mündet häufig in einer gefühlten Überforderung, in körperlichen Symptomen und destruktiven Verhaltensschleifen. Deshalb ist es sehr wichtig zu lernen, wie wir uns die nötigen Pausen nehmen und positiv auf unser inneres Erleben einwirken können. Je früher wir uns diese Instrumente aneignen, desto leichter kommen wir mit Schwierigkeiten zurecht.
Ambrosius, der Hüter der goldenen Kugel, führt uns in die Welt der Fantasie, damit wir dort all jene Geschenke finden können, die in den Tiefen unserer Seele darauf warten, von uns entdeckt zu werden. Er lehrt uns eine Zauberformel, die es uns erleichtert, unsere Traurigkeit anzunehmen. Hinter ihr erkennen wir unser wahres Bedürfnis. Diese Klarheit ist uns sehr dienlich, denn sie zeigt neue Ziele auf und bringt uns auf Ideen, uns auf diese zuzubewegen.
Das zweite Buch wird sich den Themen Atmung und Erdung widmen und uns bewusst machen, wie wichtig auch der geistige Kontakt zur Natur ist. Es werden noch viele Bücher folgen. Jedes von ihnen soll ein weiteres Energiezentrum fokussieren und Dir das uralte prismatische Wissen auch praktisch vermitteln.
Klappentext (Der Hüter der goldenen Kugel):
Es ist ein stummer Winter. Seit vielen, vielen Monaten wurde die Welt der Kinder aus ihren gewohnten Angeln gehoben. Nach der Schule heißt es für Ronja erst einmal “Durchatmen“. Auf dem Weg nach Hause macht sie noch einen Abstecher zu ihrem Lieblingsbaum auf dem Spielplatz. Mit den Bäumen redet es sich heutzutage leichter als mit den Menschen.
Außer Mamsi interessieren sich die Ausgewachsenen irgendwie nicht dafür, wie es den Kindern eigentlich mit all den unnatürlichen Anweisungen und Verboten geht, und erst recht nicht wollen sie hören, dass Ronja wütend ist.
Mamsi weiß, dass hinter der Wut nur die Traurigkeit darauf wartet, in den Arm genommen zu werden. Jedermann muss Rücksicht darauf nehmen, dass die Großen Angst haben. Aber wer fragt eigentlich die Kleinen? Noch dazu kann ihr niemand sagen, wie lange das eigentlich noch so weitergehen soll.
Der kleine Wunschzettel an Gott, auf dem steht, dass Corona bitte endlich vorbei sein soll, liegt zusammengerollt in der kleinen Zaubermuschel zum Aufklappen auf der Kommode im Flur. Bislang aber hat Gott wohl Wichtigeres zu tun, als den Kindern ihre Wünsche zu erfüllen.
Der Baum ist ihr stiller, tröstender Freund. An seiner Borke darf sie all jenes fühlen und denken, was sonst nicht mehr erlaubt ist.
Tagein, tagaus rinnen die getrübten Tage dahin, doch heute geschieht – ganz unverhofft – ein Wunder…