Über mich

Mein Name ist Juliane, aber alle nennen mich Lina. Damit Du ein Bild von dem Menschen bekommst, der diese Internetseite gebastelt hat, erzähle ich Dir einfach aus dem Nähkästchen und lese Dir den Text auch gern vor, falls Du so lange Ausführungen nicht gern studierst. So kannst Du dabei basteln, spazieren gehen oder aus dem Fenster schauen.
Ich sage Dir besser gleich, dass ich mich nicht mit einem Steckbrief à la „Mein Haus, mein Job, mein Auto, meine Urkunden und Titel“ bei Dir vorstellen werde. Für mich bedeutet der Begriff „Erfolg“, dass ich mir die Wünsche meines Herzens erfülle. Deshalb möchte ich ein bewusster Mensch sein, der das Schöne aus sich selbst heraus schöpft und gern mit anderen teilt. Je mehr ich das tue und Menschen inspirieren oder gar berühren kann, desto mehr macht es mir Freude und desto wohlhabender fühle ich mich. Reichtum hat für mich nichts mit den Zahlen auf meinem Bankkonto zu tun, sondern mit dem Ausmaß an Dankbarkeit in meiner Brust. Mir bedeutet der ganze Klimbim, den ich in einer Liste aufzählen könnte, nicht mehr so viel.
Ich strebe nicht danach, irgendwen zu beeindrucken oder besser zu sein als andere. Ich möchte nur ich selbst sein und zu dem Menschen werden, der ich sein kann. Und das ist ein nicht zu unterschätzendes Vorhaben. Ich höre niemals auf zu lernen und mich in all jenen Bereichen zu verbessern, die mir wichtig sind: Mitmenschlichkeit, Bewusstsein und das Streben nach Sinn.
Innere Hürden
Ich bin sehr dankbar für meine Gaben, doch leider war ich viele Jahre lang zu schüchtern, um die Ergebnisse meines kreativen Ausdrucks zu zeigen. Meine Schüchternheit war früher wirklich eine große Herausforderung für mich. Ich stand als Kind überhaupt nicht gern im Mittelpunkt und habe erst viel später gelernt, mich zu trauen. Vielleicht kennst Du das ja auch? Mit zunehmendem Alter und wachsendem Erfahrungsschatz durfte ich lernen, mich von meiner Zurückhaltung nicht mehr abhalten zu lassen.
Eigentlich war ich immer schon eine Träumerin und stets kreativ. Ich male, schreibe, singe und bastle auch sehr gern. Was mich an diesen Beschäftigungen so in den Bann zieht, ist das Materialisieren von inneren Bildern und Gefühlen. Auf einmal kann ich sie anfassen, vor mir auf dem Papier sehen oder hören, wie die Melodie aus meinem inneren Kosmos nun aus den Boxen der Anlage erklingt und den Raum im Außen erfüllt. Was zuvor nur meinen intrinsischen Sinnen zugänglich war, kann ich auf einmal auch mit anderen teilen. Für manche Empfindungen gibt es auch keine Worte. Man kann es nicht erklären, sondern lediglich erahnen und spüren. Deshalb liebe ich die Kunst in all ihren Facetten. Mit ihr wird es fast unmöglich, sich misszuverstehen. Niemand erwartet, sich in der Wahrnehmung von Kunst mit allen anderen einig zu sein, denn jedermann nimmt sie anders wahr. Und das ist für alle okay so.
In der Welt der Kunst ist man frei von Bewertungen
In der Kunst darf jeder authentisch sein und ganz bei sich bleiben, egal ob er sie selbst kreiert oder ihren Ausdruck bezeugt und empfängt – immer bewegt sie etwas – auch in mir. Wenn ich traurig war oder verwirrt, also in mir drin ein Konflikt zu groß wurde, um es für mich zu behalten, hat mir die Kunst immer geholfen, mein Inneres nach außen fließen zu lassen und nicht zu „verstopfen“.
Kunst ist für mich wie eine magische Zauberkraft. Da viele Menschen den heilsamen Zugang zur Kunst noch nicht für sich entdecken konnten und ich dieses Geschenk weitergeben möchte, hat mich die Kunsttherapie in ihren Bann gezogen. Ich wollte so viel wie möglich über diese Seelenheilkunde erfahren. Ich glaube, dass viele Leute im Leben manchen Mist bauen, weil es ihnen eigentlich nicht gut geht. Sie schaden nicht nur sich selbst, sondern manchmal auch anderen. Ich bin eine große Idealistin und möchte die Welt immer ein wenig besser machen. Und wer anderen hilft, sich selbst zu helfen, verbessert etwas.
So einiges, was auf dieser Erde geschieht, bereitet nicht nur mir Sorgen. Ich gebe mich aber nie einfach mit Unsinnigkeiten zufrieden. Auch werde ich mich nicht mit der zunehmenden Gewalt, Ungerechtigkeit und Ausgrenzung von Minderheiten abfinden. Ich glaube daran, dass wir einander immer zuhören und gemeinsame Wege finden sollten, denn niemand weiß alles. Doch leider sind viele Menschen zu beschäftigt und bequem, um sich zusammenzutun und etwas zu verändern, weil sie dann auch bei sich selbst hinschauen und sich nicht die Mühe müssten, um herauszufinden, wie das ginge. Man kommt mit Worten nicht sehr weit und bleibt mit der Frustration und dem Wunsch nach kollektiver Verbesserung manchmal allein auf weiter Flur. Und das ist kein schönes Gefühl. Doch wie gehen wir damit um?
Man kann und sollte andere nicht kontrollieren oder erziehen. Jeder entscheidet für sich. Und das ist auch richtig so. Der freie Wille ist die Basis für eine freie und demokratische Welt. Doch da, wo es an Bewusstsein mangelt, geht es uns verloren. Also gibt es nur eine Möglichkeit: mich für das kollektive Bewusstssein einzubringen und zugleich auch immer wieder zu meinem eigenen zurückzukehren. Dann träume ich gern vor mich hin und lasse meinen Verstand zur Ruhe kommen – so wie ich es schon als Kind tat – schaue aus dem Fenster, das mir zeigt, was auf unserer Erde nebst dem Schönen auch noch Herausforderndes geschieht, aber wähle zugleich den Notausstieg in das Land meiner Phantasie. Ich switche bewusst zwischen diesen beiden Modi hin und her. So wie auf dem Bild. In meinem Geiste kann ich überall Blumen wachsen lassen, wenn ich möchte. So stehe ich mit beiden Beinen in zwei verschiedenen Dimensionen. Und die Beobachterin in mir weiß, dass beide ihre Berechtigung haben.
Um das Träumen nicht zu verlernen, ist es wichtig für mich, still zu werden und die Leere der Leinwand zuzulassen, auf der ich meine inneren Bilder malen kann.
Ich bin überzeugt davon, dass wir die Kreativität unserer inneren Kinder brauchen, um erfüllt zu leben. Ohne sie bleiben wir in den angepassten Funktionsavataren und in deren Überforderung stecken.
Der Begriff Kreativität beschreibt nicht nur den künstlerischen Ausdruck. Nein, kreativ ist, wer Aufgaben und Probleme lösen kann. Das fühlt sich nicht so gemütlich an wie das Bingewatchen einer Serie oder das endlose Scrallen auf Social Media. Aber das soll es gar nicht. Wenn wir nur im Konsummodus bleiben, ist das Leben ereignislos und langweilig. Dann zieht es an uns vorbei.
Im kreativen Prozess gibt es verschiedene Phasen, die uns in die Erkenntnis bringen. „Was darf sich in mir und in meinem Leben ändern, damit sich der Zustand wandeln kann?“ „Wo möchte ich hin?“ „Was ist mein Ziel?“ „Und wie komme ich in kleinen Schritten dorthin?“
Diese Fragen haben mich während meiner kunsttherapeutischen Ausbildung total fasziniert. Außerdem erkannte ich, dass Stress immer einen bremsenden Effekt auf die Kreativität hat. Versuche doch einfach einmal ein Bild zu malen, wenn vor der Haustür eine Baustelle ist und die Bauarbeiter gerade mit einem Presslufthammer die Straße aufhäckseln. Es wird Dir kaum möglich sein.
Die Phasen des kreativen Prozesses bringe ich Dir in einem gesonderten Beitrag näher, wenn er Dich interessiert. Du findest ihn hier: der kreative Prozess
Wie ich das Regenbogenland fand
Beim Schreiben meiner Abschlussarbeit in Kunsttherapie entdeckte ich den inneren Regenbogen und die universellen Gesetze seiner Strahlkräfte. Außerdem fing ich an, eine Geschichte über das Regenbogenland zu schreiben, um den Menschen diesen kostbar-bunten Schatz in uns allen über die Erzählung bewusst zu machen. Ich hatte das Glück, ganz tief in das Potpourri der Möglichkeiten einzutauchen, die man über kunst- und auch entspannungstherapeutische Instrumente entdecken kann. Da ich gerne Entspannungsreisen schreibe und mir meine Kommilitonen sagten, dass ich das unbedingt beruflich anstreben solle, weil sie meiner Stimme so gern lauschten, verstand ich dies als ein Zeichen.
Wenn uns etwas Spaß macht und wir das Gefühl haben, dass es wie von selbst aus uns heraussprudelt und andere sogar bereichert, sind wir auf der richtigen Fährte.
Also machte ich ein Praktikum an einer Privatschule, las den Schülern vor, nahm sie auf die Heldenreisen mit und ließ sie malen, was ihre inneren Augen gesehen hatten. Dann stellte jedes Kind sein Bild den anderen vor, und wir kamen ins Gespräch. Wir tanzten zusammen und erlebten die Realität unserer inneren Welt.
Das Regenbogenland zeigt sich für jeden von uns ganz individuell. Für mich war es immer mein zweites Zuhause, wenn ich mir auch sicher bin, dass sich seine Weiten und grenzenlosen Möglichkeiten nie gänzlich erschöpfen werden. Ich schaue jedes Mal aufs Neue, welches Geschenk ich unterwegs finden werde. Und dann schreibe ich diese Schätze in die Geschichte hinein und erschaffe so eine weitere Realität. Nebenbei male ich, was ich vor meinem inneren Auge sehe. Je bunter, desto glücklicher macht es mich. Aber nicht nur die Farben inspirieren mich…
In einer Medienausbildung habe ich jüngst noch mehr darüber gelernt, wie man Filme erstellt, Podcasts aufnimmt und schneidet, Bilder bearbeitet, Grafiken und Logos kreiert und Marketingkampagnen startet. Das kommt mir nur recht, denn irgendwie müssen meine Angebote ja zu den Menschen kommen, die sie gebrauchen können. Und so sitze ich jetzt hier, erstelle die Internetseite und plane meine Kampagnen zu den unterschiedlichen Projekten, an denen ich gerade feile.
Wie ich der Angst und den Sorgen ein Schnippchen schlage
Meine größte Leidenschaft ist das Singen. Es macht mich immer glücklich und richtet mich auf, wenn ich vor einer Herausforderung stehe oder niedergeschlagen bin. Auch ich habe manchmal Sorgen. Das gehört zum Leben dazu, denn die Herausforderungen lassen uns wachsen. Manchmal haben wir einfach nicht sofort die Lösung für ein Problem parat. Dann müssen wir es auch eine Weile lang loslassen können und einfach etwas tun, das uns fröhlich macht. Beim Singen kann das Gehirn zum Beispiel keine Angst mehr haben. Wusstest Du das? Auch das Summen vermindert das Grübeln und erzeugt in uns ein Wohlgefühl. Der Resonanzraum im Körper vibriert, und das tut gut. Dafür spielt es überhaupt gar keine Rolle, ob wir schiefe oder virtuose Töne erzeugen.
Glückshormone
Unser Körper kann Glückshormone produzieren, die unsere Stimmung anheben. Allerdings schränkt sich diese Fähigkeit durch Stress und innere Konflikte ein und kann sogar vollkommen einschlafen. Dann sollten wir lernen, wie wir unsere Seele, unseren Geist und unseren Körper so entlasten und unterstützen können, dass die Drüsen die Glückshormone wieder fleißig herstellen. Möchtest Du tiefer in dieses Thema eintauchen?
Warum hatte der kleine Prinz recht, als er uns darauf hinwies, dass man nur mit dem Herzen richtig sieht? Weil alles, was wir erreichen und kaufen können, uns niemals glücklich machen kann, wenn unser Herz dabei verschlossen bleibt. Man sollte also auf den offenen Taktgeber hören und sich intuitiv von ihm leiten lassen.
Letztlich liest oder hörst Du diese Zeilen nur, weil mich mein Herz dazu gedrängt hat, dieses Projekt auf die Beine zu stellen. Kinder und innere Kinder sind meinem Herzen sehr wichtig. Meiner Überzeugung nach erschaffen Menschen nämlich ihre Probleme miteinander und sich selbst meist nur deshalb, weil ihre inneren Kinder verletzt sind.
Für alle ungefühlten Empfindungen gibt es einen Weg nach draußen. Man muss nur den Zugang zum inneren Garten entdecken und echtes Interesse haben. Du glaubst nicht, wie viele Schätze in diesem Garten auf Dich warten! Und wer weiß, was für Wunder geschehen werden, wenn Du Deine Gaben mit anderen teilst und ihre Freude erntest?
Ich freue mich jedenfalls sehr darüber, dass ich Dich über diese Seite erreichen und inspirieren kann. Das macht mich glücklich und vielleicht ja auch Dich! Glück ist keine durchgehende Euphorie. Glück ist, wenn man lebendig ist und keine innere Regung einer anderen vorzieht. Deshalb fliegt es einem auch nicht einfach zu. Man darf sich an jedem Tag erneut dafür entscheiden. Die Authentizität ist – wie alle anderen Künste auf der Erde auch – reine Übungssache. Je häufiger Du Dir erlaubst, unzensiert zu fühlen, was da ist, desto lebendiger wirst Du werden.
Herzlichst,
Deine Lina